Bärlauch und seine giftigen Doppelgänger

Jetzt ist Bärlauch- Sammelzeit! Wenn da nicht ein heiß diskutiertes Thema wäre - essbar oder giftig? Immer wieder treten Vergiftungsfälle auf, die in einigen Fällen auch tödlich enden können, da der Bärlauch beim Sammeln mit Herbstzeitlosen, Maiglöckchen und geflecktem Aronstab verwechselt wird.

Bärlauch und Herbstzeitlose

Aronstab

Die Natur- und Landschaftsvermittlerin Maria Mach erklärt die wesentlichen Merkmale zum sicheren Sammeln und Genießen:

Bärlauch (essbar)

  • Jedes Blatt hat einen Stengel, eine matte Rückseite mit deutlicher Rippe und knickt leicht
  • typischer Lauchgeruch
  • auch Samen und Blüten sind essbar
  • kann schon Mitte Februar kommen

Herbstzeitlose (giftig)

  • Viele Blätter wachsen aus einem Stängel.
  • Die Vorder- und Rückseite der Blätter sind glänzend grün und lassen sich nicht zerreißen oder knicken.
  • Blätter und Samen kommen im Frühjahr und die Blüte im Herbst.
  • Die Herbstzeitlose ist geruchlos!
  • Bätter können zur selben Zeit wie der Bärlauch, also ab Februar wachsen.

Maiglöckchen(giftig)

  • Aus einem Stängel wachsen mehrere Blätter.
  • Es ist rosa und die Blätter sind grün und geruchlos.
  • Die Blüten haben einen intensiven Duft.
  • Es wächst ab Ende März.

 

Wer gerne Bärlauch und andere Wildkräuter sicher sammeln möchte, kann an der Frühlingswanderung zu Bärlauch und Co. mit Maria Mach am Samstag, den 19. März teilnehmen und erhält dabei umfangreiche Informationen über Inhaltsstoffe, Verwendungsmöglichkeiten und das richtige Bestimmen der heimischen Wildkräuter.